Im September hat auch die Bezirksvertretung Ottakring in ihrer Sitzung am 24. September 2026 einstimmig (!) eine Resolution beschlossen.

Darin sprechen sich die Bezirskspolitiker:innen aller Parteien dafür aus, dass die gemeinnützige Nutzung des Postsportplatzes erhalten bleiben soll. Auch der POST SV soll weiterhin seine sportliche Heimat am Postsportplatz haben.



Wir als Initiative „Rettet den POST SV“ freuen uns über diese politische Unterstützung aus dem Nachbarbezirk!



Hier der genaue Wortlaut:

Postsportplatz muss erhalten bleiben!


Die Bezirksvertretung Ottakring spricht sich für den Erhalt der Sportflächen am Postsportplatz im
Rahmen ihres gemeinnützigen Charakters aus und bekennt sich darüber hinaus zum Ziel eines
niederschwelligen Zugangs zu Sportflächen für alle Wiener*innen. Der Postsportplatz ist als Heimstätte
des gemeinnützig organisierten Postsportvereins auch für zahlreiche Ottakringer*innen ein beliebter
Anlaufpunkt in ihrer Sport- und Freizeitgestaltung.


Begründung:

Der Postsportplatz ist mit etwa 15 ha eine der größten zusammenhängenden Sport- und Freiflächen in
Wien und wird von zahlreichen Sportvereinen, Schulen sowie von vielen Einzelpersonen genutzt.


Anlagen wie diese sind eine zentrale Infrastruktur für den Breiten- und Vereinssport. Sie leisten einen
wichtigen Beitrag zu Gesundheit, Bewegung, Gemeinschaft und sozialer Integration. Der 1919
gegründete Postsportverein nennt den Postsportplatz bereits seit dem Jahr 1937 seine Heimatstätte
und ist über die Hernalser Bezirksgrenzen hinaus auch für sportbegeisterte Ottakringer*innen ein
zentraler Anlaufpunkt. Die notwendige Modernisierung der örtlichen Infrastruktur ist auch im Rahmen
gemeinnütziger Vereinsstrukturen möglich und dementsprechend anzustreben.


Durch den 2027 auslaufenden Pachtvertrag des Postsportvereins und die geplante Neuausschreibung
der Pachtrechte nach rein kommerziellen Kriterien gerät nicht nur der Fortbestand des Vereins in
Gefahr, sondern auch die gemeinnützige Organisationsstruktur der Sportstätte an sich.


Im Postsportverein trainieren rund 5.000 Mitglieder, davon etwa 2.000 Kinder, und viele weitere
Einzelpersonen. Die Bewahrung dieses niederschwelligen und leistbaren Zugangs zu Sportangeboten
soll auch im künftigen Nutzungskonzepts des Areals erhalten bleiben.

Aufgrund der öffentlichen Eigentumsverhältnisse – die POST AG steht im überwiegenden Eigentum der ÖBAG und somit der
Republik – als auch durch den besonderen Stellenwert dieser Sportfläche trägt das Unternehmen eine
entsprechende Verantwortung der Öffentlichkeit gegenüber.

In Wien muss Sport zugänglich für alle
bleiben – und gemeinnützige Vereinsstrukturen wie jene des Postsportvereins ermöglichen genau das!



Hier kannst du das Sitzungsprotokoll der BV Ottakring vom 24 September 2026 nachlesen