Mit der Petition (und vielen Gesprächen quer durch alle Parteien) haben wir auf die Probleme und die Folgen für 5.000 Sportler:innen, Familien und Sportangebote in den West-Bezirken aufmerksam gemacht – und auch mögliche Lösungen aufgezeigt. Jetzt ist endlich Bewegung aufs Spielfeld (oder in diesem Fall ins Rathaus) gekommen:
Die SPÖ stellte bei der Gemeinderatssitzung im April einen Resolutionsantrag mit diesem Text:
„Der Wiener Gemeinderat spricht sich ausdrücklich für eine gemeinwohl-orientierte Nutzung der Sportflächen am Postsportplatz aus und bekennt sich zu einem niederschwelligen Zugang zu Sport für alle Wiener und Wienerinnen. Die Sportflächen sollen auch bei etwaigen zukünftigen Vorhaben nicht reduziert und allen Wienern und Wienerinnen zur Verfügung stehen.”
Bei diesem sind erfreulicherweise alle Parteien mitgegangen.
Wir hätten uns zwar ein noch deutlicheres Bekenntnis zum Post SV als gemeinnützigen Betreiber gewünscht.
Denn der POST SV hat in den letzten 20 Jahren 2,5 Mio. Euro in die sportliche Infrastruktur investiert (die POST AG: 0 Euro) und hat bewiesen, dass er Sport kann: leistbar, vielfältig und erfolgreich.
Der SPÖ-Rathausklub hat in seiner Presseaussendung jedoch klargestellt, dass es auch um die sportliche Heimat des POST SV geht und ebenso andere Vereine wie der SV Gersthof den Platz nutzen.
FPÖ, ÖVP und Grüne haben im Gemeinderat klar Position für den Verbleib des POST SV am Postsportplatz bezogen.