Trotz unbefristetem Vertrag des Post SV hat die Post AG ausgeschrieben
von Theresa | Juli 3, 2026 | Allgemein |
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Die POST AG hat – kurz vor Ferienbeginn – den Betrieb des Postsportplatzes europaweit ausgeschrieben – obwohl der POST SV über einen unbefristeten Mietvertrag verfügt. Und das sogar noch vor dem geplanten juristischen Austausch zwischen Verein und POST AG am 3. Juli.
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Damit werden Fakten geschaffen, obwohl zentrale rechtliche und politische Fragen weiterhin unbeantwortet sind.
Was bedeutet das?
| Die Pläne der POST AG gefährden massiv den Fortbestand des POST SV und den bislang 100 % gemeinnützigen Postsportplatz: |
- Ein Teil der Fläche soll in Bauland umgewidmet und mit „leistbaren“ Wohnbau genutzt werden – anstelle von Entsiegelung und Nutzung als zusätzliche Sportflächen.
- 27 Tennis- und 4 Beachvolleyballplätze sollen künftig gewerblich-kommerziell statt gemeinnützig betrieben werden.
- Dem POST SV wird damit seine wichtigste Einnahmequelle entzogen.
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Davon betroffen sind 5.000 Sportler:innen – darunter 2.000 Kinder und Jugendliche.
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| Besonders unverständlich: |
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Bis dato bleibt seitens der POST AG, der Stadtregierung sowie Sport- und Wirtschaftsminister Folgendes unbeantwortet:
- Warum wird mit der Ausschreibung ein bestehender Mietvertrag und das Sportstättenschutzgesetz ignoriert?
- Warum wird die Ausschreibung als alternativlos dargestellt?
- Warum erfolgt die Ausschreibung vor dem städtebaulichen Leitbild?
- Wie will die Politik den langfristigen Erhalt dieser wichtigen Sportflächen sicherstellen?
- Wie will sie einen der größten Sportvereine Wiens konkret unterstützen, damit dieser überleben kann?
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Die Initiative und der Verein haben in den letzten Wochen wirklich viele Mails und Gesprächsangebote dazu ausgeschickt und wir warten auf Antworten …
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| Doch die POST AG ignoriert anscheinend auch den Wiener Gemeinderat sowie die Bezirksvertretungen Hernals und Währing, die sich bereits einstimmig für den Verbleib des POST SV und einen 100 % gemeinnützigen Postsportplatz ausgesprochen haben. |
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Jetzt kommt es auf uns alle an!
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Fast 25.000 Menschen haben unsere Petition bereits unterstützt. Jetzt braucht es noch mehr öffentlichen Druck.
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Bitte hilf mit:
✅ Schicke eine kurze E-Mail an die Verantwortlichen.
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Fordere sie auf, sich für den Verbleib des POST SV auf einem 100 % gemeinnützigen Postsportplatz einzusetzen.
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- Warum wird ein bestehender Mietvertrag ignoriert?
- Warum wird überhaupt ausgeschrieben? Und ohne vorher wichtige Rahmenbedingungen mit der Stadt Wien in einem städtebaulichen Leitbild geklärt zu haben?
- Warum wird der Schutz gemeinnütziger Sportstätten geschwächt und das österreichische Sportstättenschutzgesetz ignoriert?
- Wie wird sichergestellt, dass der gesamte Postsportplatz – also auch die 27 Tennis- und 4 Beachvolleyplätze entlang der Rosensteingasse – langfristig als Sportanlage erhalten bleibt?
Hier kannst Du die Verantwortlichen direkt kontaktieren:
| Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ist für die ÖBAG zuständig, über die die Republik Österreich noch 52 % Eigentum an der POST AG hält) |
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✅ Teile außerdem unsere Petition mit Freund:innen, Familie, Kolleg:innen, Nachbar:innen.
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Jede einzelne Stimme erhöht den Druck auf die Verantwortlichen.
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| Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass der POST SV bleibt und der Postsportplatz auch in Zukunft zu 100 % dem gemeinnützigen Sport gehört. |
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